Konzeption

Ihr Hund hört eigentlich ganz gut, aber leider nicht immer? Und ausgerechnet dann, wenn Sie es brauchen, klappt es nicht?

Die überwiegende Anzahl der Anrufe, die uns erreichen, beginnen so oder ähnlich.
Zuhause, im Garten, alleine mit Ihnen auf dem Feld oder im Wald macht der Hund kaum Probleme und zeigt Ihnen damit, dass er eigentlich auch kann, was sie ihm beigebracht haben. Aber sobald er abgelenkt ist durch Hunde, Kinder, Besucher, Gerüche etc., dann macht er, was er will, zeigt sich ungehorsam und „stur“.

Die meisten Hundebesitzer, die mit einem erwachsenen oder auch jungen Hund zu uns kommen, waren also sehr wohl in der Lage, Ihrem Hund die einzelnen Alltagsübungen nahe- bzw. beizubringen. Leider aber haben die Meisten ihrem Hund sowohl im Rahmen der Übungen wie auch im ganz normalen Alltag vermittelt, dass er ihre Vorgaben eben nicht immer entsprechend respektieren muss. Man war eben nicht immer in der Lage, den selbst erklärten Führungsanspruch auch tatsächlich mit Leben zu füllen und immer Konsequent zu bleiben. So hat der Hund natürlich folgerichtig gelernt, dass es ja doch auch ganz anders geht und es doch mitunter viel gewinnbringender ist, nicht zu gehorchen.

Ein solcher „ungehorsamer“, also nicht immer gehorchender Hund, setzt dies demnach in den entsprechenden Situationen schlicht nur konsequent um … (sehr vernünftig; er wäre doch dumm, wenn er es nicht täte!)

In den meisten Fällen ist es so, dass der Hund nicht nur in den Übungen der einzelnen Kommandos gelernt hat, dass man ja gar nicht immer das machen muss, was Frauchen/Herrchen möchte, sondern dass sich das Erfahren der mangelnden Kompetenz von Frauchen/Herrchen – hinsichtlich ihres selbst erklärten Führungsanspruchs – gerade auch durch den Alltag durchzieht, wie ein roter Faden.
In den ganz banalen Alltagssituationen („lass das …“, „raus“, „runter“, „komm rein/hier“, „gehst Du da weg“, „hopp ins Auto“ etc.) erleben viele Hunde, wie sich die Hundebesitzer zwar redlich bemühen, dennoch aber irgendwie alles nicht so recht Hand und Fuß hat.
Das Ganze vor dem Hintergrund, dass ein Hund zwar prinzipiell die Bereitschaft hat, sich unterzuordnen (müsste er im Rudel ja schließlich auch; außer er ist der Rudelführer), aber natürlich nur jemandem gegenüber, der auch uneingeschränkt der „Stärkere“ (Kompetentere / Durchsetzungsfähigere) ist.

Gehorsam ist demnach eine zweigeteilte Angelegenheit:

  1. der Hund muss lernen, was er zu tun hat, d.h. man muss ihm die Kommandos über die entsprechenden Übungen nahe bringen
  2. der Hund muss lernen, dass er das Erlernte bei Ihnen (Partner, Kinder) zu tun hat, d.h. er muss erfahren, dass er Sie respektieren muss (wie seinen Rudelführer im Rudel), und Sie auch fähig sind, ihn jederzeit zu führen

 

Ihm beides nahe- und beizubringen, das lernen Sie bei uns!!!>

In diesem praktischen Ausbildungskurs lernen Sie gemeinsam mit Ihrem Hund, dass es dieses Wort „eigentlich“ nicht mehr geben muss.

Mit modernen, artgerechten Erziehungsmethoden erarbeiten Sie sich als Team gemeinsam den Weg zum richtig guten – und vor allem zuverlässigen – Gehorsam. Das ganze in netten Kleingruppen auf erholsamen Spaziergängen.
Ein so gut erzogener Hund kriegt auch von wildfremden Spaziergängern oft ein Lob – und Frauchen und Herrchen sowieso.